Wie monetarisiert man sein Startup – gute und schlechte Business-Modelle

wie verdient man Geld mit seinem Startup

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Wenn man ein Business startet (das kann ein Blog, eine Plattform oder vielleicht eine App sein), stellt sich früher oder später die Frage nach der Monetarisierung. Wer hier kein brauchbares Business-Modell vorweisen kann, wird sein Projekt bald ad acta legen müssen.

Das beste Beispiel für gute und schlechte Monetarisierungs-Modelle sind die sozialen Netzwerke. Diese verdienen nämlich verdammt wenig. Warum das so ist und was man von Facebook, Google+ und Co. lernen kann, darum geht’s im heutigen Analyse-Post.

Die Monetarisierung von Facebook

Ein User soll Facebook in den USA etwa 5 US-Dollar im Jahr einbringen, was nicht gerade viel ist. Der Grund ist folgender… Facebook verdient sein Geld mit Werbung und, seien wir ehrlich, niemand von uns mag Werbung.

Wie gesagt, jedes Startup wird sich früher oder später für ein Monetisierungs-Modell entscheiden müssen, um wachsen zu können. Und Facebook hat sich bereits entschieden.

Damit auch Zuckerbergs Sprössling wachsen kann, muss Facebook noch mehr Werbung zeigen und das könnte dazu führen, dass immer mehr User das soziale Netzwerk verlassen würden. Das aktuelle Business-Modell setzt dem Wachstum von Facebook demnach ein Limit.

Damit ist klar, dass der hohe Börsenwert von Facebook (200 Mrd.) nicht nur den Usern zu verdanken ist. Vielmehr haben zahlreiche Investoren, wie Peter Thiel (der unter anderem auch in PayPal investiert hat) viel Geld in das Social Network investiert.

Wenn man also ein Business startet und nicht vorhat, dieses mit Hilfe von Investoren zu entwickeln, ist die Monetarisierung mit Hilfe von Werbung keine so gute Idee.

Die Monetarisierung von Google

Von Googles Monetarisierungs-Modell kann man sich hingegen ruhig eine Scheibe abschneiden: Die Haupteinnahme-Quelle von Google ist die Suche bzw. sind die bezahlten Anzeigen in den Suchergebnissen.

Dieses Business-Modell macht Google besser. Wenn der User zum Beispiel einen Gebrauchtwagen kaufen will, zeigt Google die entsprechenden Händler in einer Liste. Dabei versucht Google die Qualität der Websites bzw. die Relevanz anhand bestimmter Kriterien (PageRank, Keywords, etc.) zu bewerten.

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Aber ist die Website, die Google auf Platz 1 listet, auch wirklich die beste? Handelt es sich wirklich um den besten Gebrauchtwagen-Händler, mit den besten Preisen und dem höflichsten Personal? Nicht unbedingt, denn das kann Google kaum ermitteln. Was also tun?

Und genau hier kommt Google’s Monetarisierungs-Modell ins Spiel: Google bietet den Verkäufern die Möglichkeit, die ersten Plätze in den Suchergebnissen zu ersteigern. Am Ende landet die Website mit dem größten Budget und damit höchstwahrscheinlich mit den besten Umsatzzahlen ganz oben (und damit handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen besseren Händler, was das auch immer heißen mag).

Am Ende ist es gleich, ob er wirklich der beste Verkäufer ist, wenn er das nötige Kleingeld hat, kann er gut verkaufen und „verdient“ diese Position in den Suchergebnissen, Punkt.

Die Monetarisierung von Line

Der erfolgreiche Messenger aus Japan hat ebenfalls ein interessantes Geschäftsmodell, bzw. interessante Konzepte zur Monetarisierung: Bei einem davon können User kostenpflichtige Sticker an ihre Bekannten verschicken. Kaum zu glauben, aber viele User nutzen diese Möglichkeit sehr gerne. Aber warum?

Die Krux: Die Hälfte der Geldes für so einen Sticker wird dem Künstler gezahlt, der sich mit der Gestaltung des Bildchens abgemüht hat und als Reaktion durchaus daran interessiert ist, weitere Sticker zu zeichnen. Wären die Sticker kostenlos, würde niemand seine Freizeit damit verbringen neue Sticker zu erstellen und die User hätten eine limitierte Auswahl an Grußkarten.

Fazit

An den oberen Beispielen sieht man deutlich, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, sein Business zu monetarisieren. Manche Modelle pushen das Business, andere sorgen dafür, dass es nach der Sättigung nicht mehr wachsen kann.

Und welche Monetarisierungsmodelle kennst Du?

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