Social Media Crossposting für dein Startup mit Buffer – Review

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Social Media Marketing wird auch bei Startup’s ganz groß geschrieben. Allerdings ist es bei der Vielzahl an unterschiedlichen Netzwerken gar nicht so einfach den Überblick zu behalten. Heute habe ich mir deshalb das Social Media Crossposting Tool Buffer einmal genauer angesehen.

Social Media Crossposting für dein Startup mit Buffer – Review

Wer heutzutage im Web gesehen werden möchte, kommt an den vielen sozialen Netzwerken nicht vorbei. Ein beliebtes Mittel, um auf mehreren Netzwerken aktiv zu sein, ist das sogenannte Crossposting.

Dabei verteilt mal Links, Bilder und andere Inhalte auf mehreren Netzwerken gleichzeitig. Um Zeit zu sparen, kann man dazu eines von vielen Social Media Tools nutzen, welche je nach Preis und Schwerpunkt unterschiedliche Features bieten.

Im Folgende möchte ich das Tool Buffer vorstellen. Damit lassen sich Accounts von Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn und App.net verwalten und Beiträge automatisch veröffentlich.

Buffer – Der Name ist Programm

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Wie der Name es schon andeutet, besteht das Grundkonzept von Buffer darin, Beträge in einer Warteschlange zu speichern und zu einer vorher definierten Zeit zu veröffentlichen. Sobald man sich über Twitter, Facebook oder Google+ auf der Plattform eingeloggt hat, lassen sich die verschiedenen sozialen Netzwerke einbinden.

Möchte man einer Seite Facebook Seiten hinzufügen, so muss die App zunächst auf dem eigenen Profil etwas posten. Klickt man auf überspringen wird die Einrichtung seltsamerweise abgebrochen. Daher empfiehlt es sich an dieser Stelle einfach die Sichtbarkeit auf „Nur Ich“ zu stellen und der App das Posten im eigenen Namen zu erlauben. Anschließend kommt man in das Menü, um seine Seite auf der die Posts später veröffentlicht werden, zu wählen. Ebenso lassen sich auch Twitter, LinkedIn und Google+ mit wenigen Klicks einrichten.

(Screenshots: buffer.com)

Hat man seine sozialen Netzwerke hinzugefügt, wählt man noch die Uhrzeit und Anzahl für das Veröffentlichen von Posts und schon kann man loslegen. Hinzufügen lassen sich Beiträge entweder über die Benutzeroberfläche oder per Browser-Plugin. Die entsprechenden Erweiterungen für Safari, Chrome und Firefox machen das spontane Hinzufügen von Links in den Verteiler ziemlich bequem.

3 Tipps für deine Postings mit Buffer

Buffer ist zwar mittlerweile ziemlich gut in dem was es macht, jedoch gibt es noch immer hier und da einige Dinge, die beim Crossposting mit Buffer zu beachten wären. Auch einige Funktionen sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Hier daher 3 Tipps für den professionellen Einsatz des Tools:

  1. Maximal 140 Zeichen und keine @-Mentions

    Der Vorteil von Buffer liegt eindeutig in der Zeitersparnis und der zusätzlichen Reichweite, die man durch den Einsatz von mehreren Netzwerken gewinnt. Jedoch ist jedes Netzwerk anders und vor allem Twitter hat einige Eigenarten, auf die man unbedingt achten sollte.

    So sollten die Posts, die man in die Warteschlange legt möglichst nicht mehr als 140 Zeichen enthalten, da sie sonst bei Twitter sehr unschön gekürzt werden. Auch die gängigen @-Mentions, die man gerne bei Twitter nutzt, werden bei Google+ und Facebook nicht unterstützt. Hashtags hingegen werden mittlerweile auf den meisten sozialen Netzwerken verwendet, um die Kategorisierung seines Posts zu ermöglichen und können daher ohne Probleme eingesetzt werden.

  2. Die richtige Uhrzeit

    Buffer ermittelt anhand des Ortes die optimale Zeit für das Crossposting und empfiehlt dem User diese bei der Einrichtung. Allerdings sollte man sich nicht unbedingt auf diese Zeit verlassen und am Anfang besser zu verschiedenen Uhrzeiten posten. Nach einer Weile lässt sich anhand der Analytics-Daten ermitteln, was für einen persönlich die beste Uhrzeit für das Teilen von Beiträgen ist.

  3. Immer wieder analysieren und ausprobieren

    Buffer bietet in der kostenfreien Variante eine Analyse der wichtigsten Daten aus den Crosspostings. Diese sollte man sich immer wieder vor Augen führen, um zu sehen, welche geteilten Inhalte besonders gut ankamen, geteilt und retweetet wurden. Wichtig hierbei ist es, flexibel zu bleiben. Auch wenn man nach einer Weile bestimmte Post-Arten und Themen hat, die besonders gut laufen, sollte man immer wieder neue Inhalte teilen und testen, ob man bereits das gesamte Potential ausgeschöpft hat.

Mithilfe von „Apps & Extras zusätzliche Funktionen erhalten

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Man möge meinen, dass das, was man auf den ersten Blick sieht, schon alles ist. Hinter den zusätzlich installierbaren Apps verstecken sich jedoch weitere Funktionen, um Crossposting noch effektiver zu betreiben. So gibt es zum Beispiel ein zusätzliches Plugin für WordPress, mit dem sich veröffentlichte Beiträge automatisch in die Warteschlange von Buffer hinzufügen lassen.

Ein weiteres sehr mächtiges Tool, womit sich Buffer erweitern lässt, ist IFTTT (IfThisThanThat). Damit lassen sich sogenannte Rezepte anlegen, die ausgeführt werden, wenn eine bestimmte Aktion auf Buffer stattgefunden hat. Möchte man also beispielsweise jedes Mal, wenn man ein Foto aus Instagram hochlädt, auch einen Beitrag zu Buffer hinzufügen, so lässt sich dies damit leicht umsetzen.

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Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Apps, Plugins und Partnerseiten, die den Funktionsumfang von Buffer stark erweitern. Wem das nicht reicht, der kann mit einem Premium Account zusätzliche Analytics Daten erhalten, weitere Accounts hinzufügen und und bis zu 2000 Post in die Warteschlange hinzufügen.

Die kostenlose Variante ist dabei auf maximal 3 Netzwerke und 10 Posts beschränkt, wobei man immer nur einen Account je Netzwerk hinzufügen kann. Mittlerweile lässt sich auch Pinterest gegen ein Upgrade als soziales Netzwerk zu seiner Crossposting-Liste hinzufügen.

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