Arbeiten im Sommer – keep cool!

Arbeiten im Sommer – keep cool

Skizze: Leistungskurve (siehe Text)

Es lässt sich kaum aushalten – die Sonne scheint so unbarmherzig, und das seit Tagen. Peer Wandiger hat deshalb zu einer thematisch sehr passenden sommerlichen Blog-Parade aufgerufen, an der ich mich mit diesem Blog-Post gerne beteilige. Worum geht’s?

 

Es geht um unerträglich hohe Temperaturen, schwüle Luft und das effektive Arbeiten im Sommer, unter diesen nicht einfachen Umständen oder eher trotz dieser Umstände. Was kann man alles fürs effektive Arbeiten im Sommer tun?

Wie stark beeinflusst euch das Wetter im Sommer bei eurer Arbeit?

Der Faktor Wetter lässt sich nicht leugnen, vor allem nicht, wenn es um die heißen Tage im Sommer geht, an denen man arbeiten muss. Du wachst morgens auf, frühstückst und fängst an. Das Problem: Es wird wärmer. Vor allem wenn das Büro auf der Sonnenseite ist (und bei mir ist das der Fall), kann es sehr schnell sehr warm werden.

Außerdem sinkt gegen Mittag die Konzentrationsfähigkeit dramatisch, das ist normal. Das liegt vor allem an der Leistungskurve, die für jeden von uns Gültigkeit hat. Das Mittagessen kann das Ganze dann noch verstärken, das berühmte Mittagstief ist im Anmarsch.

So ab 16 Uhr kann’s wieder richtig weitergehen, aber inzwischen ist die Temperatur im eigenen Büro soweit gestiegen, dass man auf jeden Fall Gegenmaßnahmen einleiten muss. Was man hier alles tun kann, dazu gleich mehr.

Abends hingegen ist es sehr angenehm und wenn man es dazu noch schafft, bis 12 oder 1 wach zu bleiben und effektiv zu arbeiten, kann man die „Verluste“ des Tages durchaus kompensieren.

Was macht euch im Sommer im Büro am meisten zu schaffen?

Ganz klar – die hohen Temperaturen und die schwüle Luft erschweren das Arbeiten im Sommer ungemein. Als Konsequenz erhitzt sich auch der Körper. Die uns allen bekannten Reaktionen des eigenen Körpers helfen hier meist nur wenig und man ist ständig durstig.

Ändert ihr etwas an eurer Arbeitsweise im Sommer? Welche Tipps und Tricks habt ihr dafür?

Arbeiten im Sommer, das kann funktionieren, wenn man sich seine Leistungskurve genauer anschaut und seinen Rhythmus und seine Umgebung entsprechend anpasst. Wie kann so etwas aussehen? Man hat hier im Prinzip drei Möglichkeiten:

  1. Du versuchst die Umgebung an das Arbeiten im Sommer anzupassen
  2. Du wechselst den Ort und arbeitest wo anders
  3. Du wechselst die Zeit und arbeitest phasenweise

Ich nutze in der Regel alle drei Möglichkeiten, wenn ich arbeite, je nach dem, was gerade besser passt. Wenn es im Büro also sehr warm und schwül wird und ich beschlossen habe Zuhause (=im Büro) zu arbeiten, haben sich bei mir für den ersten Fall folgende Dinge bewährt:

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1. Die Umgebung an das Arbeiten im Sommer anpassen

  • Lüften, am besten alle 45 Minuten einen Durchzug machen, meistens reichen 10-15 Minuten
  • Einen Ventilator einschalten, das hilft auf jeden Fall
  • Nach dem Lüften die Fenster schließen und Jalousien runter lassen und nicht vergessen
  • Mehr Wasser trinken und hin und wieder aufstehen und Beine vertreten (zum Beispiel beim Lüften )

2. Den Ort wechseln, um effektiver zu sein

Oft bietet es sich an, außerhalb zu arbeiten. Das kann ein Lokal sein oder ein Café. Hier muss man natürlich darauf achten, dass es dort nicht zu voll ist und dass die Aufgaben, die man zu erledigen hat, auch bei mäßiger Lautstärke, bewältigt werden können. Vor allem bei Routinen und einfachen Jobs klappt das arbeiten außerhalb des Büros erfahrungsgemäß ganz gut. Vorteile:

Abwechslung, eine andere Umgebung kann die Motivation mobilisieren und meistens sind solche Lokale auch mit einer Klima-Anlage ausgestattet. Ein Cappuccino tut den Rest.

3. Die Arbeitszeiten optimieren

Die Leistungskurve, von der oben die Rede war, gilt auch im Sommer. Um effektiver zu sein (hier findest du einen ausführlichen Post zum, Thema Selbstmanagement) und mehr zu schaffen, sollte man wissen, wann man sich im Laufe des Tages am besten konzentrieren kann. Bei mir persönlich sind das die Phasen zwischen 9-12 Uhr und am Nachmitag zwischen 17-21 Uhr.

Genau diese Phasen nutze ich hauptsächlich für anspruchsvollerer Aufgaben. Das bedeutet natürlich nicht, dass man dazwischen rumlungern sollte, es fällt immer mal wieder was an einfachen Sachen an, die auch erledigt werden müssen (zum Beispiel sich dem Chaos auf dem Schreibtisch stellen).

Macht ihr im Sommer weniger oder eine längere Pause?

Auch im Sommer wird generell gearbeitet. Zwischendurch geht man natürlich auch mal ins Schwimmbad oder macht Sport. Tagelange Ausfälle sind aber nicht drin, denn man muss Geld verdienen und sich um um viele andere Dinge kümmern (zum Beispiel die Weiterbildung, das Marketing und die Kunden-Akquise). Unter dem Strich wird nicht weniger gearbeitet, nur anders.

Fazit:

Auch wenn der Sommer mit seinen hohen Temperaturen nicht gerade zum Arbeiten einlädt, findet man genug Möglichkeiten und Wege, um das Arbeiten erträglicher zu machen. Die eigene Leistungskurve, bzw. der Rhythmus, frische Luft und etwas Flexibilität, was die Umgebung angeht und schon ist man wieder drin.

Und noch etwas: auch diese heiße Periode kann nicht ewig andauern, schon in den nächsten Tagen soll es regnen. Spätestens dann hat man keine Ausreden…;) . In diesem Sinne wünsche ich allen „Frohes Schaffen!“

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