Zahl der DuckDuckGo – User ist dank Snowden um das Siebenfache gestiegen

Screenshot: duckduckgo.com

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Mehr Privatsphäre im Netz – genau das will die Suchmaschine DuckDuckGo, die es inzwischen seit sechs Jahren gibt, seinen Usern bieten. Seit etwa zwei Jahren erlebt das Unternehmen einen rasanten Anstieg der Nutzerzahlen. Der Grund: Edward Snowdens Veröffentlichungen der geheimen Dokumente.

In letzter Zeit ist die Anzahl der Suchanfragen auf DuckDuckGo (DDG) um 600%, d.h. um das Siebenfache gestiegen. Das gab der CEO des Unternehmen Gabe Weinberg im CNBC-Interview bekannt. Laut der internen Statistik verarbeitet DDG inzwischen 3 Mrd. Suchanfragen im Jahr.

Zu den besten Tagen im Jahr 2013 zählt wohl der Freitag, an dem unmittelbar nach der Veröffentlichung der geheimen Dokumente zum PRISM-Programm, 2,54 Mio. Suchanfragen in 24 Stunden verarbeitet wurden. Seit diesem Tag wachsen die DDG-Nutzerzahlen stetig und die Suchmaschine steht kurz davor die Marke von 10 Mio. Suchanfragen in 24 Stunden zu knacken.

Dieses Wachstum lässt sich auch nachvollziehen, wenn man sich die Umfrageergebnisse der User genauer anschaut: viele der Nutzer empfinden es als unangenehm, dass eine Suchmaschine in so eine Spionage mit involviert ist. Zum Beispiel hat die Pew-Umfrage ergeben, dass 40% der Amerikaner gegen die Speicherung der eigenen Chronik sind.

DuckDuckGo sammelt keine Daten und damit besteht auch keine Gefahr, dass diese im Falle eines Falles ausgehändigt werden – so Weinberg.

Und die steigende Popularität hat auch dafür gesorgt, dass sich die Anzahl der DDG-Mitarbeiter inzwischen verdoppelt hat und das Team aktuell 28 Spezialisten beschäftigt. Es kursieren sogar Gerüchte darüber, dass die Suchmaschine von einem größeren Unternehmen (z.B. Apple) gekauft werden könnte, spätestens dann ist es wohl vorbei mit dem anonymen Surfen…

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