Wie verdient man 10 000 US-Dollar im Monat – mit Kartoffeln?!

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Die Idee, dass man als Otto-Normalverbraucher mit dem Verkauf von Kartoffeln so viel Geld verdienen kann, klingt auf den ersten Blick absurd. Da muss doch mehr dahinter stecken?

Der US-Amerikaner Alex Craig verdient 10 000 US-Dollar im Monat und zwar mit Kartoffeln, das zumindest steht auf seiner Homepage. Nein, er hat keine exotische Kartoffel-Sorte gezüchtet, die so viel Geld abwirft. Was er gemacht hat ist viel simpler und verrückter: Er übertrug das Twitter-Prinzip auf Kartoffel …

Er schreibt kurze Nachrichten (100-140 Zeichen) mit einem Stift auf die beliebte Nutzpflanze, verpackt sie in eine Papier-Tüte und verschickt diese dann per Post an seine Kunden. Als Plattform nutzt er einen integrierten Online-Shop. Je nach Größe der Kartoffel, kostet der Versand einer solchen Kartoffel 8-10 US-Dollar.

Den Großteil des Traffics generiert der Erfinder mit Hilfe von Social Media. Seit Mai 2015 läuft das Projekt unter dem Namen POTATO PARCEL und erfreut sich einer so großen Beliebtheit, dass der junge Unternehmer inzwischen bis zu 10 000 US-Dollar im Monat verdient.
Um sein Business auf die Beine zu stellen, musste der Gründer lediglich in einen Online-Shop und ein paar Kartoffel investieren, das Geld hat er vermutlich schon wieder drin. Da er alles selber managt, sind seine ausgaben sehr überschaubar.

Mit Sicherheit wird dieses Business seinen Reiz nach einiger Zeit verlieren, sowohl für Alex Craig als auch für die Nutzer seiner Dienstleistung. Allerdings wird der Hype dank Medien noch etwas andauern und er ein paar Dollar verdienen können, immerhin begegnet man nicht jeden Tag solchen Absurditäten, die einen soliden Gewinn  abwerfen.

Warum hat diese Geschäftsidee funktioniert?

Vielleicht ist es die Form der Kartoffel bzw. die absurde Idee, eine Kartoffel als einen Träger für Nachrichten zu nutzen. Ein derart verrücktes Geschenk zu bekommen ist drollig und witzig.

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Auch wenn das Ganze eher komisch und unseriös wirkt, hat sich der Gründer einige Gedanken über sein Konzept machen müssen. Warum?

  1. Die Information über seine verrückte Idee schickte der Erfinden der Kartoffel-Nachrichten direkt an reddit.com, wo man in der regel auf sehr viele Menschen trifft, die gerade nach solchen Stories Ausschau halten. Deshalb hat sich die Message und damit auch der Service wie eine Lauffeuer verbreitet (auch diverse Medien haben die Geschichte aufgegriffen und darüber berichtet).
  2. Auf der Homepage des Services befinden sich ausschließlich sehr markant platzierte Meldungen aus den Sozialen Netzwerken: Es ist von einer verrückten Geschäftsidee, die dem Gründer 10 000 US-Dollar im Monat einbringt, die Rede.
  3. Schon jetzt will der Erfinder mit seinem Kartoffel-Service expandieren (Canada, Großbritannien, Australien). Dort wird die Idee vermutlich schnell geklont. Doch diese werden hier eher keinen Erfolg haben, da man niemanden zweimal überraschen kann.

Was kann man aus der verrückten Geschichte lernen?

  1. Auch mit ungewöhnlichen und zum Teil absurden Ideen kann man viel Geld verdienen
  2. PR und Social Media Marketing sind das A und O, wenn man eine verrückte Idee in ein rentables Business verwandeln will
  3. Den Großteil der hierfür notwendigen Online-Infrastruktur bekommt man meist kostenlos oder für sehr wenig Geld (Website, Online-Shop inklusive PayPal).
  4. Natürlich ist etwas Glück immer mit dabei

Und was haltet ihr von der Kartoffel-Message?

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