Sein Startup bekannt machen: 6 PR-Tipps für Startups mit kleinem Budget

Sein Startup bekannt machen: 6 PR-Tipps für Startups mit kleinem Budget

Nicht jedes Startup kann es sich leisten, Geld für professionelle (und damit teure) Marketing-Kampagnen auszugeben, vor allem dann nicht, wenn es vor ein paar Wochen das Licht der Welt erblickt hat. In dieser Phase ist man in der Gründer-Szene gänzlich unbekannt, das heißt auch das Interesse der Investoren lässt noch zu wünschen übrig.

Doch irgendwie muss man ja die ersten Schritte machen. Was kann man also tun, um sein Startup in dieser Situation etwas bekannter zu machen. Hier sind 6 PR-Tipps für Startups mit kleinem Budget. 

Du hast also ein Online-Projekt gestartet, doch niemand weiß davon. Um die ersten User auf deine Website (dein Portal, dein Online-Service) zu bringen und mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, könnte man folgende 6 Dinge tun:

1. Invites verteilen

Du brauchst also einen (kleinen) Hype um dein Startup. Invites (Einladungen) könnten hier ein Weg sein. Google hat es vor ein paar Jahren bei Google+ vorgemacht, als das Unternehmen den Zugang zu seinem frisch gestarteten sozialen Netzwerk limitiert hat. Hier geht es also um Knappheit – ein alter und bewährter Trick, um das Interesse der Nutzer zu wecken.

2. Interviews geben

Mit seiner Startup-Geschichte in den großen Print-Medien zu landen – das ist vor allem am Anfang ziemlich schwer wenn nicht gar unmöglich. Vielleicht braucht man das aber auch gar nicht. Das Netz ist voll von Websites und Blogs, die thematisch passen würden und sehr gerne über ein neues interessantes Startup berichten würden (und zwar völlig umsonst).

Natürlich muss man hier etwas Arbeit und Zeit investieren, um sich spannende Fragen und nicht weniger spannende Antworten zu überlegen. Wenn dein Service allerdings das „gewisse Etwas“ hat, wirst du schnell passende Websites und Plattformen finden.

3.  Mit anderen Startups kooperieren

Es ist eher unwahrscheinlich, dass dein Startup etwas völlig Neues darstellt. Wahrscheinlicher ist, dass es Services gibt, die sich an deine Plattform „anknüpfen“ lassen. Dein Startup löst vermutlich ein bestimmtes Problem. Es gibt mit Sicherheit Services, die mit dieser Lösung weiterarbeiten und (andere) Probleme Ihrer eigenen User lösen wollen.

Kooperationen könnten in so einem Fall für beide Seite von Interesse sein, da solche Plattformen eine bestimmte Reichweite haben und vor allem eine Zielgruppe, die sich auch für dein Produkt interessieren könnte.

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4. Webinare anbieten

Diese Methode ist nicht ganz kostenlos, ist aber auch nicht sehr teuer (Startups könnten es absolut stemmen). Man könnte also Webinare (Online-Seminare) anbieten, um mehr Menschen mit seinem (digitalen) Produkt zu erreichen. Hier gibt es allerdings einige Dinge zu beachten: erstens sollte es sich um hochwertige Seminare handelt, ansonsten werden schlechte Sound und Bilder auf das Produkt projiziert und man erreicht das genaue Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte.

Zweitens sollte es in den Webinaren nicht um den Service selbst gehen, vielmehr um die typischen Probleme, die man damit lösen kann. Wenn du zum Beispiel ein E-Mail-Tool anbietest, wäre es sinnvoll die Themen „E-Mail-Marketing“ und „E-Mail-Sicherheit“ zu behandelt, anstatt die zahlreichen Vorteile deines Services runterzubeten.

5.  Bekannte in sozialen Netzwerken informieren

Jeder von uns nutzt soziale Netzwerke, um mit Menschen in Kontakt zu bleiben, mit denen man etwas teilt (Interessen, Business und andere Dinge). Warum also diese Menschen nicht einfach bitten, eine Nachricht über dein Startup zu posten. Möglicherweise ist der Effekt auch nicht so stark, wie erwartet (hier gibt es viele Unbekannte), trotzdem sollte man hier nichts unversucht lassen, vor allem am Anfang.

Der Erfolg hängt hier primär davon ab, welche Zielgruppe man mit seinem Service anspricht. Löst das Tool Probleme, die jeden Menschen angehen, wird man mehr Bekannte der Bekannten erreichen können, mit einem speziellen Produkt eher weniger.

6.  Eigenen Blog starten

Auch diesen Kanal sollte man für die Verbreitung und Werbung des eigenen Startups ins Auge fassen. Für diesen Zweck eignet sich ein CMS wie zum Beispiel das kostenlose WordPress ganz gut. Bei den Themen sollte man sich ähnlich wie bei den Webinaren auf die Branche selbst konzentrieren. Wie man hier praktisch am besten vorgehen kann, habe ich im Beitrag Content-Marketing ausführlich beschrieben.

Fazit:

Junge Startups haben in der Regel keine Mittel, um teure Kampagnen zu starten. Dennoch kann man sein Startup kostenlos oder mit wenig Geld im Internet publik machen und die ersten User gewinnen.

Hast du vielleicht auch einen PR-Tipp für ein frisches Startup?

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