Geld verdienen – der eigene Dachboden als Einnahmequelle dank Roost

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Geld verdienen - der eigene Dachboden als Einnahmequelle dank Roost

Screenshot: roost.com

Das Startup Roost bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, mit ungenutzten Räumen wie dem eigenen Keller, der leeren Garage oder dem Dachboden Geld zu verdienen. Eventuell könnte man sich so eine Einnahmequelle auch hierzulande vorstellen. In diesem News-Post habe ich mir mal angeschaut, wie das Ganze grob funktioniert.

Beim Service Roost handelt es sich um eine „Peer-to-Peer“-Plattform, auf der man Räume, die man nicht benötigt, an User vermieten kann. Das können der eigene Dachboden oder die ungenutzte Garage sein.

Auf die praktische Idee kam einer der Gründer des Roost-Startups als sein Verwandter nach Sun Francisco umziehen musste. Laut Jon Gillon, dem Co-Founder von Roost, lief das Ganze folgendermaßen ab:

Mein ältere Bruder ist im letzten Jahr von Austin nach Sun Francisco umgezogen. Sein Auto war voll mit Sachen, aber anstatt einen Raum im Lagerhaus zu mieten hat er mich darum geben, die Sachen in meinem Abstellraum zu deponieren. Als er dann zurückkam, um alles zu holen, kam die Idee für die Plattform Roost.

Was hinter dem Startup Roost steckt, ist simpel: Menschen können mit Hilfe der Plattform Geld verdienen, indem Sie anderen Menschen helfen, Geld zu sparen. Angenommen jemand benötigt einen Raum für seine Winterreifen. Räume im Lagerhaus zu mieten, das ist in der Regel nicht günstig, vor allem nicht, wenn man nur 1-2 Quadratmeter für sein Zeug braucht.

Auf der anderen Seite haben viele Menschen ungenutzte Räume (Dachboden, Keller, Abstellräume), in denen genug Platz für solche Sachen frei wäre. Wenn man nun diese Menschen zusammenbringt, können die Einen ihren Geldbeutel aufbessern, während die Anderen bares Geld sparen. Genau das haben Gillon und sein Team mit Roost getan.

  Geld sparen mit der Digit-App (Startup-Inspiration)

Die Startup-Finanzierung basiert auf den 15%, die von jedem zustande gekommenen Deal an Roost abfließen. Aber mit welchen Kosten müsste man rechnen, wenn man ein Paar Ski lagern möchte? Etwa 5 US-Dollar pro Tag müsste man in diesem Fall auf den Tisch legen (Mindestpreis). Auf der Plattform kann man diverse Filter nutzen, um die für sich passende Fläche zu finden.

Je nach dem, welchen Zugang man wünscht, welche Fläche gebraucht wird und welche Kriterien für die Lagerung gelten, spuckt das System die verfügbaren Räume aus. Außerdem bietet der Dienst die Möglichkeit, Profile anzulegen, die Vermieten zu bewerten und persönliche Nachrichten auszutauschen (was für die Besprechung der Details zwischen Mieter und Vermieter nicht unwichtig ist).

Damit ist Roost ein universeller Dienst für die Suche und die Vermietung von kleinen privaten Räumen. Die Seed-Finanzierung durch B-Angels brachten dem Unternehmen nach zwei Runden 135 000 und 160 000 US-Dollar ein. Der Wert des Startups wird auf 10 Mio. US-Dollar geschätzt.

Hier geht’s zu den Details: http://www.roost.com/

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