Geld verdienen – 5 Probleme der Menschheit, deren Lösung dich reich machen kann

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Geld verdienen - 5 Probleme der Menschheit, deren Lösung dich reich machen kann

Probleme mit der Lebensmittelversorgung, mit der Energie und in anderen Bereichen des Lebens wollen gelöst werden. Mit diesen Herausforderungen im XXI Jahrhundert kann man sehr viel Geld verdienen. Hier eine Liste mit 5 aktuellen Problemen für zukünftige Start-Ups. 

1. Kabelloser Strom

Die Stromversorgung in mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets gehört zu den Schwachstellen schlechthin. Jedes Jahr bemühen sich die Herstellen die Displays noch heller zu machen, die Auflösung der Geräte und die Anzahl der CPU-Kerne weiter zu steigern und die Hardware insgesamt zu verbessern. Dabei bleibt die Akku-Laufzeit schon länger konstant.

Ihre Kapazität wird durch die Größe der Geräte und die Hardware, die darin verbaut ist, limitiert. Die Erhöhung der Größe solcher Akkus wird das Problem an sich kaum lösen, auch in ferner Zukunft nicht. Doch hier kann man einen Umweg einschlagen und durchaus viel Geld verdienen. Vielleicht könnte dieses Problem sogar neue Ideen für Start-Ups anstoßen. Auch das Forschungsgebiet Wearable Computing würde massiv davon profitieren.

Im Frühling letzten Jahres wurde bekannt, dass Jeff Bezos, der Chef von Amazon, ein ungewöhnliches Patent angemeldet hat. Die Idee dahinter ist folgende: ein Tablet zu produzieren, welches weder über einen Akku noch über einen Speicher verfügen soll. Dabei soll das Gerät extern durch Basisstationen mit Daten und nötigem Strom versorgt werden.

Die Folgen: der Preis für die Anschaffung solcher Geräte wird dramatisch sinken (was auch heute zum Teil das Business-Modell von Amazon ausmacht. Der Verkauf solcher Gadgets führt auf den ersten Blick zu finanziellen Verlusten. Langfristig gesehen kann man Kunden jedoch direkt mit eigenen Inhalten ansprechen und sein Business monetarisieren).

Außerdem wird man bei so einem Business-Konzept viele Einschränkungen für die Form und Größe der mobilen Geräte aus dem Weg räumen können. Und was noch wichtiger ist: dieses Konzept wird das Problem mit der Akkulaufzeit lösen. Die praktische Realisierung der Idee findet derzeit an der Washington-University statt. Den ersten Prototypen gelang es bereits Daten kabellos zu versenden und zu empfangen.

2. Saubere Kohle

Man ist gewohnt, die Zukunft mit erneuerbaren Energien zu assoziieren: schon jetzt werden Rechenzentren von vielen großen Unternehmen mit Hilfe von Solarstrom und Windenergie mit Elektrizität versorgt. Alleine Google hat mehr als 1 Milliarde US-Dollar in Startups investiert, die sich mit erneuerbarer Energie beschäftigen.

Allerdings wird, laut der Internationalen Energieagentur, Kohle der Treibstoff der Zukunft sein. Schon heute werden 40% der elektrischen Energie auf der ganzen Welt durch Kohle gedeckt. Bis zum Jahr 2035 wird dieser Anteil 48% betragen (im Vergleich: Solarstrom und Windenergie decken lediglich 5% der Nachfrage ab).

Wir müssen uns dann entscheiden: entweder wir verpesten weiterhin die Atmosphäre mir Kohlendioxid und atmen Kohle-Staub ein oder wir entwickeln Technologien, die diese Schadstoffe auffangen und konservieren, z.B. in der Erde (CO2-Abscheidung und -Speicherung). Derzeit ist das alles ein ziemlich teures Unterfangen. Doch das wird bald zu einem großen Problem, was gelöst werden muss.

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3. Billiger Solarstrom

Es gibt zwei Möglichkeiten die Preise für Solarstrom zu senken: die erste ist, billige und damit weniger effektive Solarzellen zu nutzen, was uns wieder zur aktuellen Problematik mit der Nutzung von Kohlekraftwerken bringt. Die zweite, bessere Möglichkeit ist, nach neuen Materialien zu suchen, die einen höheren Wirkungsgrad haben.

Das hat man auch gemacht: das Mineral Perowskit wurde 2009 zum ersten Mal in Solarzellen erprobt. Seinen Wirkungsgrad konnte man auf 19% steigern. Schon bald hoffen Forscher, diese Zahl auf 50% erhöhen zu können. Dieses Material ist günstig und kann gut verarbeitet werden.

Mit seiner Hilfe wird man die Kosten für den Solarstrom bis auf 75% senken können. Wer vor hat in die erneuerbaren Energien zu investieren, sollte sich dieses Mineral genauer anschauen. 😉

 

4. Internet – überall auf der Welt

Auf der Welt gibt es derzeit immer noch mehr als 4,5 Milliarden Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Vor allem Länder der dritten Welt gehören dazu. Auf der diesjährigen MWC-Ausstellung hat Mark Zuckerberg dieses Problem sogar zur wichtigsten Aufgabe für die Technik-Industrie in den nächsten zehn Jahren erklärt. Gerade die Kommunikation kann die wirtschaftlichen Probleme dieser ärmsten Regionen lösen. Bis jetzt aber gibt hier Google und nicht Facebook den Ton an.

Die Geheimen Forschungslabors Google X haben hierfür bereits eine Lösung vorgeschlagen, die auf riesigen Ballos (Project Loon) basiert. Und vor Kurzem hat der Suchmaschinen-Riese den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace gekauft. Mittels Drohnen, auf welchen Solarzellen installiert sind, sollen die weitesten Regionen an das Internet angeschlossen werden.

Die letzte Variante ist dabei deutlich günstiger und effektiver als die Nutzung von Satelliten. Tatsache ist, dass sowohl für Facebook als auch für Google, neben humanitären Motiven, auch kommerzielle Interessen eine wichtige Rolle spielen. Nur durch die Vernetzung dieser Regionen kann das wirtschaftliche Wachstum im heutigen Tempo gewährleistet werden. Auch Telekommunikationsunternehmen zeigen deshalb verstärktes Interesse am Project Loon.

5. Entsalzung des Wassers

Der Mangel an Süßwasser, an dem die Welt schon länger leidet, ist und bleibt eins der aktuellsten Probleme überhaupt, das man aber lösen kann, in dem man versucht, das Meerwasser zu entsalzen. Die Umkehrosmose, die dabei zum Einsatz kommt, ist aber noch sehr teuer und ineffizient: die Hälfte des „gereinigten“ Wasser wird deshalb wieder ins Meer zurückgepumpt.

Das Start-Up WaterFX aus Kalifornien hat es allerdings geschafft, den Wirkungsgrad dieser Methode auf 93% zu steigern. Der Energieverbrauch ist dabei auf 1/5 gesunken. Wie? Mit Hilfe der Sonnenenergie. Parabolische Spiegel Water FX reflektieren das Sonnenlicht, welches seinerseits das Salzwasser verdampfen lässt. Dieses wird dann aufgefangen. Neben Süßwasser generiert diese Anlage als Abfallprodukt Kochsalz, was auch ziemlich praktisch ist, zum Beispiel für den Haushalt ist.

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