Erfolgreich einen Online-Shop eröffnen und betreiben – 5 Tipps

Was die technische Realisierung von einem Onlineshop angeht, so ist diese noch nie so einfach gewesen wie heute. Um so schwieriger ist es, einen Online-Shop erfolgreich zu betreiben und zu wachsen. Deshalb werde ich im folgenden Post aufzeigen, auf was man bei einem Shop im Netz besonders achten muss, um auch dauerhaft mehr zu verkaufen und damit mehr zu verdienen.

Einen Online-Shop gründen, bzw. auf die Beine stellen, das geht zum Beispiel mit dem kostenlosen CMS WordPress. Das beliebte Plugin Woocommerce macht aus einem professionellen Blogging-Tool einen vollwertigen Online Shop mit allen wichtigen Funktionen.

Doch damit fängt der Spaß erst an, denn ein Online-Shop muss ja bekanntlich auch verkaufen. Und genau hier stoßen viele Startup-Gründer an ihre Grenzen. Was muss also ein Online-Shop-Betreiber wissen, um seine Artikel erfolgreich im Internet zu verkaufen?

 Warum hat er/sie nicht gekauft …?

Zu einem seriösen Online-Shop gehört unbedingt ein professionelles Tracking-Tool. Alle Zahlen sollten regelmäßig überwacht werden. Wozu? Ganz klar: Weil erst so Korrekturen möglich sind, die helfen, mehr Artikel in seinem Online-Shop zu verkaufen. Als Shop-Betreiber sollte man also immer Fragen:

  • Wieviele User/Besucher haben meinen Online-Shop aufgesucht?
  • Wieviele von ihnen haben eine Bestellung abgeschickt?
  • Wieviele haben den Bestellvorgang abgebrochen?
  • An welcher Stelle im Shop hat der Besucher den Vorgang verlassen?

Für diesen Zweck kann man diverse kostenlose und kostenpflichtige Tracking-Tools einsetzen, darunter ist natürlich auch der kostenlose Klassiker Google Analytics. Anhand der oberen Fragen und Daten lassen sich dann die wohl wichtigsten Fragen formulieren:

  • Was hat dazu geführt, dass der User den Bestellvorgang abgebrochen hat?
  • Was kann man tun, damit das nicht mehr (so oft) vorkommt?

 

Könnte es sein, dass die Shop-Navigation verwirrend oder mehrdeutig ist? Könnten minderwertige (z.B. verpixelte) Produkt-Bilder oder zu knappe Artikel-Beschreibungen der Grund dafür sein, dass das Produkt weniger oft verkauft wird (als ein anderes)? Ist der Weg vom Produkt bis zum Bezahl-Vorgang eventuell zu lang?

Ohne handfeste Daten lassen sich diese Fragen weder formulieren noch beantworten. Das heißt ein Online-Shop ohne ein geeignetes Tracking-Tool ist eher ein Online-Kiosk. Auch hier gilt: messen und auswerten!

Zählen lernen

Nein, das ist mein voller Ernst. Wer erfolgreich ein Online-Shop betreiben und mit seinem Business wachsen möchte, sollte auch seine Zahlen permanent auf dem Schirm haben. Aber welche Zahlen genau? Es geht hier primär um die vorhandene Menge der Artikel (je nach Produktkategorie), den aktuellen Gewinn, die entsprechenden Kundenzahlen (inklusive Accounts und Daten). Nur so kann man als Online-Händler objektive und begründete Entscheidungen treffen und dauerhaft erfolgreich sein.

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E-Mail-Marketing ist auch hier In

Mit den protokollierten Daten kann man viel anfangen. Man kann z.B. ableiten, welcher Kunde was gekauft hat und wann er den Online-Shop zum letzten mal aufgesucht hat. Basierend auf diesen Informationen kann man ihm, wenn’s strategisch sinnvoll ist, ein besonders lukratives Angebot machen oder ihn auf eine interessante Neuheit im Shop hinweisen. Das Ganze kann man als smarter Shop-Betreiber dann beispielsweise mit einem Newsletter realisieren.

Wie du siehst, hängt der Erfolg hier von den vorhandenen Daten und der eigenen Phantasie ab … An dieser Stelle sollte man aber auf keinen Fall irgendwelche dubiosen E-Mail-Listen benutzen. Zum Einen werden die Empfänger die Nachricht höchstwahrscheinlich ignorieren und zum Anderen ist das alles andere als seriös und ein Image-Schaden könnte die Folge sein.

Wo ist deine Cashcow?

Deine Daten können dir aber noch mehr offenbaren. Wenn man in seinem Online-Shop viele unterschiedliche Produkte anbietet, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass es Artikel gibt, die sehr oft gekauft werden und auch solche, bei denen der Gewinn am größten ist (das müssen nicht dieselben Artikel sein!). Auf der anderen Seite kann es vorkommen, dass man mit einigen Artikeln wenig bis keinen Gewinn erwirtschaften kann (wenn man den Versand, die Lagerkosten und das Marketing dafür berücksichtigt). Man sieht auch hier, dass es ohne Zahlen überhaupt nicht geht. Es ist demnach essentiell zu wissen, welche Artikel zu den Cash-Cows gehören und welche nur Verluste produzieren, um seinen Online-Shop profitabel zu machen.

Social Proof als Shop-Katalysator

Viele von uns streiten das zwar vehement ab, aber wir legen sehr viel Wert auf die Meinung unserer Mitmenschen. Wir sind nun mal soziale Wesen. Das ist online nicht anders: wir brauchen eine Art Bestätigung für das, was wir sind und das, was wir tun und auch bei unseren Anschaffungen ist eine Empfehlung oder eine Kundenmeinung viel Wert. Das wissen erfolgreiche Online-Shop-Betreiber wie Amazon schon lange.

Auch kleinere Online-Shops sollten diesen Punkt berücksichtigen und die entsprechenden Kundenmeinungen und Bewertungen geschickt in die Kaufabwicklung integrieren.

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