Ein Startup gründen – 11 Gründe für die Selbstständigkeit

Ein Start up gründen? Und wozu? Was treibt Selbstständige an, diesen riskanten Schritt zu tun? Was versprechen Sie sich von der Selbstständigkeit? Was stimmt denn nicht mit ihnen? 😉 Im heutigen Blog-Post schaue ich mir die Grunde dafür genauer an.

Nein, das Leben ist wahrlich kein Ponyhof! Egal ob Festeinstellung oder Selbstständigkeit, beides hat seine eigenen Vor- und Nachteile. In diesem Post geht es darum, herauszufinden, welche Gründe Selbstständige motivieren, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich denke die beste Zeit, um selbstständig zu werden ist genau jetzt, genau in dieser Sekunde. Warum? Deshalb:

  1. Zeit ist dein Eigentum
  2. Eigenes Geld verdienen
  3. Kostenloses Wissen
  4. Du bist überall
  5. Etwas eigenes auf die Beine stellen
  6. Kunden-Akquise ist easy
  7. Mehr Investoren
  8. Dein Netzwerk für immer
  9. Die Medien lieben dich – über Nacht
  10. Du siehst es gleich
  11. Sinnlos? Spring ab!

Gehen wir die einzelnen Punkte durch, damit klar wird, was ich meine:

1. Grund für die Selbstständigkeit: Zeit ist dein Eigentum

Dieser Punkt motiviert die meisten Gründer und Selbstständige und zwar am stärksten. Ohne Zweifel, die Gründung eines Startups kostet sehr viel Zeit und Kraft. Es wird aber mit Sicherheit eine interessante und spannende Zeit. Ein eigenes Unternehmen ist wie ein Abenteuer, an welches du dich dein ganzes Leben lang erinnern wirst, egal ob es klappt oder nicht. Und je früher du damit beginnst, desto besser.
Viele Startups werden von Studenten oder sogar Schülern gestartet. Kein Wunder, in dem Alter hat man deutlich mehr Zeit für solche Dinge und darf mehr Fehler machen. Einige haben Erfolg mit ihrer Selbstständigkeit und schmeißen dafür sogar ihr Studium. Andere haben nicht so viel Glück. Was soll’s, dann halt nicht, und weiter geht’s Schule – Studium – Job – Frau – Kinder – Rente…

2. Selbstständig werden und eigenes Geld verdienen

Es gab Zeiten, da musste man vor seiner Selbstständigkeit mehrere Jahre Geld auf die hohe Kante legen und investieren, bis das Startup überhaupt etwas abwarf und man von diesem Geld leben konnte. Heute ist es anders. Dank der viel größeren Reichweite kann man sein Produkt sehr günstig anbieten (zum Beispiel nur für die Registrierung Geld verlangen). So kann man sehr schnell etwas Geld verdienen, um sich über Wasser halten zu können. Wenn man alles richtig macht steigen mit der Zeit die Nutzerzahlen bzw. Kundenzahlen und das Startup kann schneller wachsen.

Man sollte auch an das hohe Potential der Abos denken, die, richtig eingesetzt, für jede Menge Stammkunden sorgen. Diese Dinge kann man inzwischen sehr leicht auf jeder Website umsetzen. Klar, das macht dich nicht über nach zum Bill Gates, aber in jedem Fall kann man so selbstständig werden und einige Monate überbrücken, bis es überhaupt Sinn macht, nach Investoren zu suchen. Und das Wichtigste überhaupt: Wie viel Geld du mit deinem Start-up bzw. in deiner Selbstständigkeit verdienen wirst, hängt einzig und alleine von dir ab!

3. Grund, um sich selbstständig zu machen: Kostenloses Wissen

Früher ähnelte das Gründer-Wissen einem Buch mit sieben Siegeln und es hatte etwas Geheimnisvolles. Ein eigenes Unternehmen zu gründen war eine Kunst. Um sich dieses Wissen anzueignen, musste man viel Geld für Seminare und Fachbücher ausgeben. Dafür geben Menschen auch heute noch viel Geld aus. Aber eine Sache hat sich komplett geändert. Dank der weltweiten Vernetzung, kann man heute als Start-up-Gründer sehr schnell und einfach auf viele Erfahrungen und Analyse von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Startups zurückgreifen: Ob in Fach-Blogs oder in Social Media, täglich gibt es frische News und nützliche Informationen zu den Themen Selbständigkeit und Gründung eines Startups.

4. Grund, um Selbstständig zu werden:

Dein Unternehmen ist überall

Klar, abhängig von der Art deiner Selbstständigkeit und seiner Größe – sind bestimmte Orte für das eigene Business besser geeignet als andere. Aber heutzutage kann man sein Startup von überall starten und damit überall auf der Welt bekannt werden. Das betrifft vor allem Online-Projekte. Das Netz und zahlreiche kostenlose Online-Dienste bieten uns ungeahnte Möglichkeiten, unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter unabhängig von lokalen Gegebenheiten zu wählen. Nimm zum Beispiel Xing, Facebook und Skype.

Alleine damit hast du einen sehr schnellen Zugang zu deinen potentiellen Kunden und Geschäftspartnern. Über den Ort, an dem du gründest, musst du dir heute fast gar keine Gedanken mehr machen! Es muss auch nicht gleich Silicon Valley sein. Sollte der Ort eine Rolle spielen, hat man nach der Startup-Phase immer noch Zeit, um darauf zu reagieren.
Das Wichtigste ist jedoch, dass du genau jetzt selbstständig werden und anfangen kannst und zwar von da aus, wo du dich in diesem Moment befindest! Du brauchst bloß einen Computer (Netbook) und einen vernünftigen Internet-Anschluss. Der Rest findet sich im Netz. Man hat kostenlosen und vor allem schnellen Zugang zu vielen Tipps und detaillierten Anleitungen, die leicht und anschaulich erklären, wie der Weg vom Start eines eigenen Startups bis zum erfolgreichen Unternehmen aussehen kann.

5. Grund für die Selbstständigkeit: Etwas Eigenes auf die Beine stellen

Im „klassischen“ Job gibt es diese Möglichkeit nicht. Die meisten von ihnen funktionieren nach festen Regeln und Abläufen. Das muss auch so sein, um planen zu können und Geld zu verdienen. Aber gerade das ist die Stärke von Startups. Sie sind meistens nicht oder nur begrenzt planbar. Start-ups sind dafür da, um abgefahrene, kreative und riskante Ideen zu testen. Und vielleicht kommt etwas Spannendes dabei raus, etwas, was ein aktuelles Problem lösen könnte. Und was brauchst du für die Selbstständigkeit? Deine Fähigkeiten, Talente und Zeit (neben Kohlenhydraten natürlich).

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6. Grund ein Startup zu gründen: Kunden-Akquise ist easy

Wer gegründet hat, weiß, dass die Akquise von Neukunden ein schwieriges Unterfangen sein kann. Sie gehört aber nun mal dazu. Bevor man mit seinem Startup ein paar Euro verdienen konnte, musste man, noch bis vor Kurzem, eine Menge Geld in sein Business und in die Akquise investieren. Natürlich gilt das auch heute noch, aber in erster Linie für größere Projekte. Für den Anfang kann man als Selbstständiger auf die große Vielfalt an digitalen Akquise-Kanälen zurückgreifen: z.B. Suchmaschinen-Marketing, Affiliate-Programme, Social-Media-Marketing und einige mehr. Schon mit einem kleinen Budget ist man dabei. Gut, das beutet automatisch mehr Kunden. Nicht nur! Viel wichtiger ist eine andere Sache: Man kann nämlich das Risiko auf mehre Kanäle verteilen. Einige von ihnen werden vielleicht nicht funktionieren, andere schon und die Chancen auf mehr Besucher und Kunden steigen.

7. Grund, um selbstständig zu werden:

Mehr Investoren

Auch das ist ein Grund, der viele Gründer motiviert. Man muss jetzt nicht mehr alle Zwischenstufen eines Unternehmens durchlaufen, bevor sich der Erfolg blicken lässt. Auch in kleinere Projekte zu investieren, kann heute für viele Kapitalgeber sehr attraktiv sein. Noch vor wenigen Jahren waren die Deals zwischen Start-up-Gründern und Investoren sehr zeitintensiv und aufwendig. Auch der Umgang mit dem Thema Start-up-Finanzierung hat sich seit dem geändert.
Vor allem in den USA ist es inzwischen Gang und Gebe, dass Privatpersonen bei der Finanzierung mithelfen. Auch in Deutschland können Menschen ihr Geld in Start-ups investieren. Auf diesen Plattformen kommt einiges an Geld zusammen. Aber muss das wirklich sein? Oft habe ich den Eindruck, dass viele wie hypnotisiert nach Investoren suchen, nur weil sie irgendwo gehört oder gelesen haben, dass man nur so sein Start-up starten kann. Natürlich kann man auch ohne solche Unsummen selbstständig werden.

Das sollte sogar das Ziel sein, wenn man noch gar keine Ahnung hat, ob das alles funktioniert. Außerdem gilt: Nur wenn man konkret weiß, wofür man das Geld braucht, sollte man dieses auch einsammeln. Eine bessere Lösung wäre, sich Gedanken darüber zu machen, was man selber für seine Selbstständigkeit tun kann, um etwas Geld zu verdienen. Es gibt verschiedene Wege seine Software zu monetarisieren. Darauf gehe ich demnächst in einem Extra-Beitrag genauer ein.

8. Grund: Dein Netzwerk und zwar für immer

Das ist ein wichtiger Punkt. Wir Menschen sind soziale Wesen. Menschen, mit denen du in dieser Zeit zu tun haben wirst, werden ein Leben lang deine Freunde bleiben. Oder anders formuliert: Nur ein anderer Startup-Gründer kann nachvollziehen, was ein Startup-Gründer durchmachen muss. In der Selbstständigkeit knüpft man sehr enge Bindungen und kann meistens auch später auf die Unterstützung dieser Menschen zählen.

9. Grund: PR – oder sie lieben dich über Nacht

Auch das Thema PR ist inzwischen mutiert. Um Medien auf sich aufmerksam zu machen (und das muss früher oder später sein, um zum Beispiel mehr Traffic zu generieren), musste man noch vor ein paar Jahren eine PR-Agentur beauftragen. Dieser Spaß hat ein Start-up ganz schnell mehrere Tausend Euro pro Monat gekostet. Heute ist es anders. Hat man ein interessantes und nützliches Produkt, mit einer gut durchdachten Story, kommen die Medien selber auf einen zu. Man schaue sich nur Chat Roulett an. Auch wenn das kein Paradebeispiel für ein Online-Business ist, ist die Idee über Nacht berühmt geworden. Und zwar weltweit!

10. Grund für ein Startup: Du siehst es gleich

Früher musste man viel Arbeit und Geld in sein Startup hineinstecken, um zu erfahren, ob überhaupt etwas klappen kann. Jetzt sieht man bereits nach einigen Monaten, ob die Idee Hand und Fuß hat. Hat es funktioniert, dann mach man genau so weiter. Falls nicht, nimmt man einfach einen zweiten Anlauf.
Mist bauen, aus Fehlern lernen es weiter versuchen, das gehört irgendwie dazu. Wenn man das nicht abhaben kann, wird es schwer. Teste deine Ideen, sprich mit deinen Kunden, sammle auf jeden Fall alle Informationen, die du kriegen kannst.

11. Grund: Sinnlos? Spring ab!

Sollte dein Startup scheitern, scheiterst du mit ihm, das ist klar. Aber früher oder später wirst du dich aufrappeln. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Und dann? Dann hast du wieder mindestens zwei Möglichkeiten:

  1. Du versuchst mit einem anderen Startup selbstständig zu werden oder
  2. Du schließt dich einem anderen Start-up an, einem Projekt, bei dem deine Erfahrungne viel Wert sind

Pech in der Selbstständigkeit bedeutet noch lange nicht, dass alles schiefgegangen ist. Es gibt immer eine Lösung und einen Ausweg.

Fazit
Es gibt wahrscheinlich mehr als 11 Gründe, die dafür sprechen, ein Start-up zu gründen (und auch einige dagegen). Fakt ist aber: Wir brauchen mehr Startups, weil sie ein Instrument sind, um die Welt zu verbessern. Es gibt auch heute noch viele Probleme, die man lösen kann. Und wenn das schiefgeht? Auch dann hat man nichts verloren, nur noch mehr gewonnen: Wertvolle Erfahrungen und Wissen.

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3 Kommentare
  1. Emil
    Emil says:

    Vor allem mit deinem Fazit gebe ich dir vollkommen recht. Wenn was schief geht, kann man sich wieder aufrappeln. Es gibt es nichts schlimmeres, als es nicht versucht zu haben.

    Antworten
  2. Hans Kellermann
    Hans Kellermann says:

    „Viele Startups werden von Studenten gestartet.“
    Solch ein Startup der Gründer kenne ich auch. Während seine Kommilitonen sich Geld mit Taxi fahren verdient haben, hatte er sein Geld für das Studium mit seinem Start-up verdient.

    „Sie sind meistens nicht oder nur begrenzt planbar.“
    Unser Start-up, das wir empfehlen, ist planbar: http://www.kellermann-international.de/

    „Bevor man mit seinem Startup ein paar Euro verdienen konnte, musste man, noch bis vor Kurzem, eine Menge Geld in sein Business und in die Akquise investieren.“
    Nicht so mit unserem Start-up, dies ist ein seit über 50 Jahren bewährtes Geschäftsmodell und wir brauchen nur sehr wenig Geld (wenn überhaupt) zu investieren.

    „Suchmaschinen-Marketing, Affiliate-Programme, Social-Media-Marketing und einige mehr.“
    Hier in der Liste vermisse ich Empfehlungs-Marketing bzw. Network-Marketing.

    Antworten

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