Diese 3 Elemente gehören auf die Website deines Startups

Ob mit Storytelling, Header-Videos oder interaktiven Elementen, jedes Startup sollte über eine eigene Website verfügen. In diesem Beitrag zeige ich euch, welche 3 Elemente unbedingt auf die Website eures Startups gehören.

Jedes junge Startup braucht ein Medium auf dem es seine Idee und die eigene Mission präsentiert. Dabei kann jeder Internetauftritt so unterschiedlich sein wie die Startups selbst. Es gibt allerdings bestimmte Elemente, die auf einer guten Website eines Startups nicht fehlen dürfen. Hier sind sie:

Ein imposanter Slider mit den richtigen Bildern

Ein Trend der schon lange Anhält und nicht nur Websites von großen Unternehmen schmückt, ist der Fullscreen Slider. Hier lassen sich imposante Bilder und Überschriften integrieren, die für Aufmerksamkeit und einen guten ersten Eindruck sorgen. Dabei müssen die Bilder gar nicht direkt etwas mit dem Thema des Startups zu tun haben. Seien wir ehrlich: Niemand möchte irgendwelche Geldautomaten oder Tabellen voller Zahlen sehen, wenn es um eine neue Banking App geht. Ziel ist es mit den Fullscreen Bildern im Slider (oder statisch) die entsprechenden Assoziationen zu wecken. PayPal macht es vor:

Screenshot: paypal.com/de/home

Screenshot: paypal.com/de/home

Man sieht auf der Startseite von PayPal keine Kassen, kein Geld und auch sonst keine direkte Darstellungen dessen, was die Plattform anbietet, nämlich das einfache Bezahlen. Zu sehen ist lediglich ein Mann der in einer morgendlichen Atmosphäre sein Smartphone bedient. Das Wichtige, was bei diesem Bild rüberkommt, ist Stimmung. Alles wirkt einfach, gemütlich und positiv.

Der Altbekannte Elevator-Pitch

Ja, ich weiß, das ist alter Käse, dennoch äußerst effektiv. Der sogenannte Elevator Pitch beschreibt euer Konzept und euer Startup in nicht mehr als 2 Minuten. Wir haben schon mal darüber berichtet, wie man seinen Elevator Pitch am besten gestaltet, doch hier möchte ich diese Art von Konzept-Präsentation einmal anders verwenden.

Es ist nämlich so, dass auch die eigene Website ähnlich aufgebaut sein sollte wie ein Elevator Pitch. Hier habt ihr allerdings viel mehr Möglichkeiten ihn zu präsentieren. Während ihr beim traditionellen Elevator Pitch in einem virtuellen Aufzug 120 Sekunden Zeit habt um einem Investor euer Konzept verbal vorzustellen, habt ihr auf eurer Website fast alle Mittel außer eurer Sprache.

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Hier könnt ihr mit intensiven Bildern, aussagekräftigen Grafiken, Animationen und Videos arbeiten. Die 120-Sekunden-Regel gilt allerdings als Richtwert, die Aufenthaltsdauer des User wird nämlich von Fall zu Fall variieren.

Nochmal zusammengefasst: Auf die Website eures Startups gehört euer Elevator-Pitch. Ganz gleich wie ihr ihn verpackt (Grafiken, Videos, Text), präsentiert euer Konzept und eure Mission kurz, knapp und eindrucksvoll auf eurem Webauftritt!

Ein wirklich gelungenes und unkonventionelles Beispiel für den Einsatz von interaktiven Elementen bei der Präsentation seines Business-Konzepts könnt ihr auf der Seite blackNegative sehen:

interaktives-storrytelling

Screenshot: blacknegative.com

Call-to-Action

Was ist das Ziel eures Startups? Habt Ihr eine App? Oder eine Plattform? Egal was die Basis eures Startups ist, auf jeden Fall solltet ihr auf eurer Website mit einem entsprechenden Call-to-Action darauf verweisen. So, wie das bei Landingpages der Fall ist, sollte eure Homepage ein Ziel haben und dieses mit einem Call to Action für den Besucher erreichbar machen. Auch dazu haben wir schon in einem unserer Artikel „Über gutes Design einer Landingpage“ berichtet. Ausschlaggebend dort waren die gängigsten Ziele, die ich hier noch einmal auflisten möchte:

  • Newsletter-Anmeldung
  • Download einer App
  • Registrierung
  • Kontaktaufnahme
  • Kauf eines Produkts
  • Vorbestellen eines Produkts
  • Ansehen eines Videos
  • etc.

Ein schönes Beispiel für ein klar formuliertes Ziel und ein entsprechendes Call-to-Action könnt ihr bei dem Cloud-Speicher-Dienst Dropbox sehen:

Screenshot: dropbox.com/de

Screenshot: dropbox.com/de

Um sowohl die entschlossenen als auch die neugierigen User zur Anmeldung zu bewegen, gibt es das Registrierungsformular gleich zweifach.

Weitere wichtige Elemente

Natürlich gibt es noch weitere wichtige Elemente, die auf der Website nicht fehlen dürfen. Dazu zählen:

  • Logo
  • Navigation
    • Bei Storytelling am besten mit Ankern zu den verschiedenen Sections
  • Team-Vorstellung
  • Trailer Video/ Erklärvideo
  • FAQ’s
  • Link zum Impressum (damit es rechtlich keine Schwierigkeiten gibt ;))
  • Kontaktformular

Und denkt dran: Viele Wege führen nach Rom …

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4 Kommentare
  1. Ben Harmanus
    Ben Harmanus says:

    Hi Robert,

    guter Artikel – vor allem der Elevator Pitch ist ein guter Tipp.

    Wovon ich abrate: In allen mir bekannten Fällen führt ein Slider zu schlechteren Converion Rates. Niemand schaut wirklich Bild 2, 3, 4 usw. an.

    Start-Ups machen es, weil es ein anderes Start-Up oder eine große edgy Company macht, nicht weil es erwiesenermaßen dem User hilft und der Brand dann Conversions bringt.

    Große Companies können sich diese Fehler (Manager X findet’s halt cool) erlauben. Beim Start-Up geht’s um sein oder nichtsein.

    Slider sind da leider genauso wie Videohintergründe eine tödliche Spielerei.

    Grüße, Ben

    Antworten
    • Robert Nejbert
      Robert Nejbert says:

      Hi Ben,

      danke für dein Kommentar! Die Kritik am Slider und ähnlichen Gestaltungselementen wie z.B. Videohintergründe ist sicherlich berechtigt. Jedoch haben gut gestaltete Slider bzw. Videohintergründe auch eine gewisse Wirkung auf den Besucher und können so auch zur Conversion und für andere Zwecke wie Branding etc. beitragen. Leider geht dieser Effekt verloren, wenn man zu viele Sliders verbaut, die dann sowieso nie jemand zu sehen bekommt.

      Viele Grüße

      Robert

      Antworten

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