Dank PlaceUs wissen Eltern immer, wo ihre Kinder gerade sind

Dank PlaceUs wissen Eltern immer, wo ihre Kinder gerade sind

Screenshot: company.alohar.com/placeus/

Viele Gadgets machen es möglich, das Verhalten und die Bewegung des Users zu protokollieren und zu analysieren. Die meisten dieser Anwendungen greifen auf GPS zurück. PlaceUs funktioniert etwas anders und schont damit den Akku.

Es gibt inzwischen viele Anwendungen und Gadgets auf dem Markt, die helfen, den User zu orten und sein Bewegungsprofil zu analysieren: In den meisten Fällen sind es besorgte Eltern, die wissen wollen, wo sich ihr Kind gerade befindet.

Solche Apps können aber auch für die Überwachung ältere Menschen genutzt werden, die gesundheitliche Probleme haben. Einige davon sind: iHoundAlert.Us, Life360 und Rapid Protect. Die Technik, die dahintersteckt, ist aber fast immer die gleiche: Mittels GPS wird das Smartphone geortet und diese Information an ein anderes mobiles Gerät weitergeleitet.

Die App PlaceUS ist da anders. Die vom Alohar Mobile-Team programmierte iOS-App nutzt bei der Lokalisierung künstliche Intelligenz und Daten aus dem Monitoring der Umgebung: Die Smartphone-Sensoren sammeln Daten über die Bewegung und das Verhalten des Users. Dabei wird nur in Ausnahmefällen auf das GPS-Signal zurückgegriffen, um den Akku nicht zu belasten. Und so geht es:

Wenn der User eine bestimmte Straße entlang läuft und plötzlich anhält, um sich in einem Cafe einen Cappuccino zu bestellen, registrieren die im Smartphone integrierten Beschleunigungssensoren diese Änderung der Bewegung und das Smartphone sendet automatisch eine Kurznachricht an alle Teilnehmer, die sich in die Anwendung eingetragen haben.

Sobald der Passant sein Heißgetränk getrunken hat und los läuft, wird das ebenfalls registriert und an die anderen User weitergeleitet.

Laut Dave Smiddy (Vizepräsident der Produktentwicklung von Alohar Mobile) soll das Gadget sogar die Bewegung des User in einer Großstadt vorhersagen können.

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Anschließend bekommt man auch automatische Empfehlungen, was alles in der Nähe ist und einen Abstecher wert ist. Mit der Zeit „lernt“ der Algorithmus anhand der zurückgelegten Strecken und verfeinert seine Empfehlungen.

In den letzten neun Monaten wurde die Beta-Version der App von Tausenden von Usern ausgiebig getestet. Das ist aber noch nicht alles. Wenn die App registriert, dass der User an bestimmten Orten bestimmte Dinge tut, also zum Beispiel eine Nachricht an den Ehepartner schickt, sobald er im Supermarkt ist, speichert die Anwendung diese Information für die Zukunft, um diesen Ablauf später zu automatisieren.

Dabei werden der Datenschutz und die Vertraulichkeit groß geschrieben, die wichtigsten Daten werden selbstverständlich verschlüsselt, so Smiddy. Das Startup PlaceUs startete schon 2010 in Kalifornien. Die Monetarisierung des Startups ist geplat, aber vorerst arbeitet das Unternehmen an einer Android-Version der App.

Hier geht es zur Homepage der App.

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