Crowdfunding – 10 spannende Projekte aus China

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kabelschutz, saugnäpfe-snail

Screenshot: z.jd.com

Crowdfunding-Projekte schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Kein Wunder, denn dank der Schwarm-Finanzierung erblicken immer mehr spannende Startups, die sonst an der Finanzierung gescheitert wären, das Licht der (Startup-) Welt.

In diesem Beitrag schaue ich mir 10 spannende Crowdfunding-Kampagnen aus China an.

Der Kabel-Schutz SNAIL

Los geht’s mit der praktischen Hülle SNAIL für diverse Kabel-Arten. Oft ist die einfache Lösung die bessere, so auch hier:

die Hülle oder besser die Auskleidung der Kabel mit den Saugnäpfen von Snail hilft gegen Kabelsalat, dem zufälligen Abtrennen von der Steckdose, Beschädigung von Kabeln durchs Knicken und anderen Problemen, die im Umgang mit der Technik beziehungsweise der Verkabelungen der elektrischen Geräte einhergehen.

Außerdem lassen sich die Kabel so besser ordnen und zum Beispiel vertikal, entlang von Oberflächen, auslegen, was praktisch ist und für eine bessere Optik sorgt.

In nur einem Monat schafften es die Entwickler mit Ihrem Crowdfunding-Projekt auf JD Coufenzi mehr als 28 000 US-Dollar zu sammeln.

 

Die Musik-App ONE Piano

Die App ONE Piano wurde konzipiert, um Anfängern den Einstieg in das Klavierspielen zu erleichtern. Nach der Installation der Musik-App kann es dann losgehen:

die abgebildeten Noten und Tasten werden um eine praktische „Spick“-Funktion erweitert, die dem User anzeigt, welche Taste er zu welcher konkreten Zeit spielen soll.

Klavier-App mit Spick-Funktion, Noten, Crowdfunding

Screenshot: demohour.com

Sollte der Klavier-Spieler einen Fehler machen, wird er zeitgleich darüber informiert.

Die Klavier-App beinhaltet außerdem eine große Sammlung von Übungen sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Spieler und Musiker.

Das Startup ONE Piano konnte mit Hilfe von Crowdfunding inzwischen mehr als 38 000 US-Dollar sammeln.

 

Der „schwerelose“ Lautsprecher Levi

Der kabellose Lautsprecher Levi schwebt dank eines Magnetfeldes frei in der Luft und kann mit einem Smartphone mit Hilfe von Bluetooth bedient werden.

Screenshot: demohour.com

Screenshot: demohour.com

In der über der Ladestation schwebenden Kugel sind mehrere Lautsprecher verbaut, was etwas an ein Gadget aus der Zukunft erinnert.

Das chinesische Startup wird auf demohour.com mit mehr als 38 000 US-Dollar unterstützt.

Über ein sehr ähnliches Crowdfunding-Projekt hatte ich schon mal in einem meiner früheren Beiträge geschrieben

 

Die Drohne Ghost inklusive App

Ghost war ein Pilotprojekt des Unternehmens Ehang. Die Entwickler der Ghost Drone haben ihr Fluggerät mit einer GoPro-Kamera und einer entsprechenden App ausgestattet. So können sowohl die Route vorgegeben als auch die Luftaufnahmen gemacht werden.

Über dieses Crowdfundig-Projekt wurde im Netz sehr viel geschrieben und die Entwickler wurden insgesamt mit einer Summe von mehr als 500 000 US-Dollar belohnt.

 

Dr. Drink – Kapseln gibt es nicht nur für Kaffee

Die Entwickler von Dr. Drink wollen in China das erreichen, was dem Unternehmen Keurig in den USA gelang: Ein Gerät auf den Markt bringen, das viele unterschiedliche Getränke schnell und einfach zubereiten kann.

Maschine für Getränke - 18 Sorten zubereiten

Screenshot: z.jd.com

Dazu können in die entsprechende Maschine spezielle Kapseln für 18 unterschiedliche Getränke eingesetzt werden. Man kann außerdem die Temperatur und die Konzentration seines Lieblingsgetränks auswählen.

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Mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion konnten die Dr. Drink – Entwickler auf der Plattform JD Coufenzi fast 100 000 US-Dollar sammeln.

 

Ki Wireless Mikrofon für das Auto

Dieses Gadget wird vor allem für die Menschen interessant sein, die gerne singen und das auch im Auto.

Ki Wireless bietet genau diese Möglichkeiten. Mit Hilfe der dazugehörigen App bzw. per Bluetooth kann man das Mikrofon mit seinem Smartphone verbinden.

Mikrofon-App für das Auto

Screenshot: z.jd.com/

Anschließend wird das FM-Signal an die Musikanlage im Auto weitergeleitet, sodass die eigene Stimme im Gesamten Auto ertönt. So lassen sich zum Beispiel längere Autofahrten unterhaltsamer überbrücken.

In einem Monat konnten die Entwickler von Ki Wireless etwa 24 000 US-Dollar für ihr Crowdfunding-Projekt einsammeln.

 

Tragbarer Multimedia-Projektor Xgimi

Der Projektor Xgimi lässt sich mit einem Smartphone bedienen und kann mit einem TV-Kabel an einen Fernseher angeschlossen werden.

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Screenshot: en.xgimi.com

Fürs Android-Smartphone braucht man eine entsprechende Xgimi-App. Das aktuelle Modell unterscheidet sich jedoch vom Vorgänger, über den ich hier früher berichtet hatte.

Jetzt wurde der Beamer um einen Akku erweitert, mit dem man den Beamer 2,6 Stunden lang betreiben kann.

 

 

Mit Finltop sein Herz überwachen

Dieses praktische Gadget soll all denen helfen, die ihr Herz regelmäßig von einem Arzt durchchecken lassen müssen. Dieses Projekt war eines der ersten, die auf der chinesischen Crowdfunding-Plattform JD Coufenzi vorgestellt wurden.

Menschen, die ein Herzleiden haben, müssen ihr Herz regelmäßig kontrollieren lassen. Handelt es sich um ein einfaches EKG, lässt sich die Messung laut Finltop mit dem vom Unternehmen entwickelten Gadget durchführen und an das eigene Smartphone weiterleiten.

EKG aufnehmen, Gadget aus China, Crowdfunding

Screenshot: z.jd.com

Dazu muss der Benutzer nur die beiden Sensoren für eine längere Zeit berühren. Anschließend können die Daten zur Auswertung an den behandelnden Facharzt gesendet werden. Die Crowdfunding-Kampagne brachte den Entwicklern 10 000 US-Dollar ein.

 

 

Interaktive 3D-Bilder Depth-VR

Beim Projekt Depth-VR handelt es sich um eine erschwingliche Möglichkeit in die Spiele-Welt einzutauchen. Laut dem Unternehmen kostet so ein Trip nur 70 US-Dollar. Depth-VR besteht aus Bewegungssensoren, die am Monitor und den 3D-Brillen befestigt werden:

Das Gadget erinnert ein wenig an die Oculus Rift-Brille, die die sogenannte Leap Motion Technologie einsetzt, da auch die Bewegungssensoren im Depth-VR die realen Bewegungen des Spielers in die Bewegungen im Spiel „übersetzen“.

Allerdings konstruiert Depth nicht wirklich eine virtuelle Realität, es handelt sich hierbei lediglich um einen 3D-Effekt (Parallax-Effekt). Genau deshalb ist das Gadget vergleichsweise sehr günstig zu haben.

Das Startup sammelte vor Kurzem erfolgreich fast 57 000 US-Dollar auf Kickstarter.

PP Gun – Gewehr-Simulator

Leidenschaftliche Gamer werden mit dem Gewehr PP Gun auf jeden Fall ihren Spaß haben. Zusammen mit dem iPad, welches vorne auf dem Gewehr befestigt wird, sorgt die Waffe für eine realistischere Simulation im Spiel.

Quelle: demohour.com

Quelle: demohour.com

Außerdem verfügt die Waffe über einige Knöpfe, die man mit Funktionen belegen kann. Inzwischen gibt es ca. 20 Spiele für das Gadget.

Die Entwickler konnten auf der Crowdfunding-Plattform Demohour mehr als 17 000 US-Dollar einsammeln.

 

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