9 Wege sein Startup in den Sand zu setzen

9 Wege ein Startup in den Sand zu setzenEs gibt viele Dinge, die ein Gründer tun muss, um mit seinem Unternehmen Erfolg zu haben. Aber was muss ein Gründer tun, damit dieses untergeht? Heute geht es also um Fehler, die Startups und Selbstständige machen und die ihr Business zugrunde richten können.

Wir Unternehmer begegnen tagtäglich großen und sehr großen Schwierigkeiten. Ok, ok, so schlimm ist es nicht, aber dennoch: Man muss sich regelmäßig Gedanken über seine Produkte, die Kunden-Gewinnung, die Preispolitik und die Finanzen machen und genau hier lauern die größten Gefahren:

Weg #1: Profit ist alles

Das Ziel eines jeden Unternehmens und Unternehmers ist es, Gewinn zu erwirtschaften, das ist klar. Wer allerdings Tag und Nacht damit beschäftigt ist, mehr Geld zu verdienen, läuft Gefahr, in eventuelle Konflikte mit seinen Kunden zu geraten. Der Druck, mehr Umsatz zu machen, sorgt nämlich für Spannungen, die in schlechtem Support resultieren können.

Tipp:  

Keineswegs den menschlichen Faktor außer Acht lassen. Bei allen wichtigen Entscheidungen an bestehende und potentielle Kunden denken.

Weg #2: Arroganz und übertriebene Selbstsicherheit

Selbstvertrauen hilft im Business und meistens auch im Leben. Übertriebene Selbstsicherheit, die an Arroganz grenzt, macht hingegen blind. Folge: Risiken werden zu spät oder gar nicht erkannt. Am Ende traut man sich zu viel zu, investiert unnötig seine Ressourcen und riskiert zu scheitern.

Tipp:

Es hilf ungemein, sich bei jeder wichtigen Entscheidung Zeit zu nehmen und Fakten zu analysieren. Wer hier mögliche Szenarien durchspielt und anschätzen kann, was geht und was nicht geht, ist klar im Vorteil.

Weg #3: Nur auf Kreativität setzen

Mit kreativen Startup-Ideen fängt alles an! Quatsch! Eine Idee ist kaum etwas wert, wenn es keine Möglichkeit gibt zu überprüfen, ob sie auch funktioniert. Wer sich als Unternehmer im permanenten Kreativ-Rausch befindet und nur so vor neue Ideen strotzt, verschwendet all seine Energie und wird Schwierigkeiten haben, diese auch umzusetzen.

Tipp:  

Filtern, filtern und nochmal filtern. Alle Ideen, die einem in den Sinn kommen, müssen selektiert werden: welche Ideen helfen dem Unternehmen bei welchem Ziel weiter?

Weg #4: Ich mache alles selbst

Gründer begehen oft den Fehler, dass sie alles im Alleingang lösen wollen. Marketing und Kundenakquise? Schaff ich mit links! Steuern? Kann mich ja heute Abend schnell einarbeiten? So kommt das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung zu kurz oder bleibt komplett auf der Strecke, garantiert!

Tipp:

Andere Dienstleister, Geschäftspartner, Bekannte und Freunde können einem hier Einiges abnehmen. Konzentriere dich auf das, was du am besten kannst!

Weg #5: Ich kontrolliere alles selbst

Wenn man selbstständig ist, ist man für alles, was man tut und was getan werden muss, selbst zuständig und verantwortlich. Leider ist es unmöglich, jede Zahl in der Steuererklärung und jeden Buchstaben auf dem Flyer penibel zu kontrollieren. Dennoch trifft man immer wieder auf Gründer, die sehr motiviert sind und die absolute Kontrolle wünschen.

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Tipp: 

Wenn du Aufgaben abgibst, muss du auf die Kompetenz dieser Menschen vertrauen. Permanente Kontrolle schadet deinen Geschäftsbeziehungen und saugt dich auf lange Sicht aus.

Weg #6: Dickköpfigkeit

Die Psychologen nennen das Konsistenz: Wer einen bestimmten Weg eingeschlagen hat, hat es schwer, neue Ansätze in Betracht zu ziehen. Es kann schnell passieren, dass bestimmte Ideen nicht fruchten und man an seinen Überzeugungen so lange fest hält, bis die eigene Firma untergeht.

Tipp:

Flexibel bleiben, Alternativen objektiv betrachten, viele Wege führen nach Rom, einige sind kürzer …

Weg #7: Kurzsichtigkeit

Sehr oft verlieben sich Startup-Gründer in Ihre Idee oder ihr (digitales) Produkt. Der Wunsch, Erfolg damit zu haben, versperrt einem hier oft die Sicht und man übersieht offensichtliche Mängel des eigenen Produkts.

Tipp:

Frage dich immer danach, was dein Produkt gegenüber der Konkurrenz abhebt und warum Kunden ausgerechnet dein Produkt kaufen sollen.

Weg #8: Kein Bock auf’s Netzwerken

Feste und vielfältige soziale Kontakte sind für jede Art von Business relevant. Im Zeitalter der Netzwerke und des Netzwerkens werden ausschließlich die Gründer Erfolg haben, die sich sinnvoll vernetzen. Um sein Startup in den Sand zu setzen genügt es demnach, sich von all seinen Kontakten zu lösen.

Tipp: 

Sich online wie offline vernetzen.

Weg #9: Voreingenommen sein

Wer Erfolg im Business hat, glaubt schnell, dass alle Entscheidungen, die er trifft, zum gewünschten Ergebnis führen. Hier wird dann meistens auch alles, was die eigene Meinung bestätigt, akzeptiert und alles, was dieser widerspricht, ignoriert. Das tut dem eigenen Business mit Sicherheit nicht gut.

Tipp:

Frag andere Menschen, was sie von deinen Ideen und Ansätzen halten, erkundige dich nach den Gründen und Argumenten, lass deine Entscheidungen kritisieren und diskutiere darüber.

Fazit: 

Manchmal ist es einfach, sein Verhalten zu ändern, manchmal nicht. Zumindest sind dir jetzt die Risiken bekannt und du hast einen Punk, wo du ansetzen kannst: ändere die Angewohnheiten, die dich abbremsen oder belasten, behalte die, die dich voranbringen. Das wichtigste ist, sich als Persönlichkeit zu entwickeln, was sich dann auch positiv auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken wird.

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