6 Startup-Tipps von Mark Zuckerberg

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Screenshot: facebook.com

Auch Facebook hat einmal in einem Studentenwohnheim klein angefangen, jetzt ist es das größte Social Network der Welt mit rund 1,4 Mrd. aktiven Nutzern monatlich und einem Wert von mehr als 200 Mrd. US Dollar.

Im heutigen Beitrag habe ich 6 Tipps vom FB-Gründer Mark Zuckerberg aus einem Interview der Startup School zusammengetragen. 

Jeder hat mal klein angefangen, auch Facebook. In einem Interview der Startup School berichtet Mark Zuckerberg von den anfänglichen Problemen, Hürden und Strategien von Facebook. Basierend auf diesem Video habe ich 6 Tipps für Startup-Gründer abgeleitet:

Baut Software, die Ihr selbst gerne nutzt

Facebook hat ein Bedürfnis befriedigt, welches Millionen von Menschen teilen. Erkannt hat das Mark Zuckerberg selbst, als er sich im Studentenwohnheim der Harvard University mit seinen Kommilitonen vernetzen wollte. Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, Fakt ist: Zuckerberg hat eine Plattform gebaut, von der er selbst überzeugt war und die er auch selbst gerne genutzt hat.

Es sind Menschen, die die Technik nutzen

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, den Zuckerberg im Interview angesprochen hat, ist, dass man die Menschen bei der Programmierung seiner Plattformen oder Tools nicht vergessen darf. Egal welche Idee und Zielgruppe man hat, zum Schluss sind es Menschen, d.h. lebende Wesen, die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche haben und die die entwickelte Technik nutzen.

Daher sollte jedes Startup auch die menschliche Komponente berücksichtigen und die entsprechenden Bedürfnisse befriedigen. Besonders wichtig sind hierbei die Emotionen. Auch wenn viele Menschen meinen, dass wir uns als Menschen sehr weit entwickelt hätten, so legen wir sehr oft auch instinktives Verhalten an den Tag.

Facebook hat mit der Vernetzung über das Internet das Bedürfnis nach sozialem Kontakt befriedigt, welches Bedürfnis könnte also dein Startup befriedigen?

Loslegen, wenn man motiviert ist

Laut Zuckerberg ist die erste Version von Facebook in den 3 Wochen der Klausur-Vorbereitungszeit entstanden. Ganz nach dem neuen Trend von Lean-Startups, sollte man auch bei dem eigenen Startup vorgehen. Sobald man eine Idee hat, für die man brennt, sollte man sich auch daran machen sie umzusetzen, ganz gleich wie! Hier gilt erst einmal herauszufinden, ob eine man mit seiner Idee das Zeug hat ein Unternehmen aufzubauen.

Auch wenn die erste Version zu wünschen übrig lässt, so hat man auf jeden Fall eine Basis geschaffen, an der man weiterarbeiten kann. Lange Planungen und komplizierte Konzepte halten einen hier oft unnötig auf. Steht die Software erst einmal, kommt man auch auf völlig neue Ideen bzw. stößt auf Probleme, die man bei der Planung nicht gesehen hätte.

Und noch einmal der USP

Eine der besonders interessanten Fragen, die Mark Zuckerberg von der Startup School gestellt bekommen hat, war:

Was hatte Facebook, um sich im Konkurrenzkampf gegen die zahlreichen anderen sozialen Netzwerke zu behaupten?

Zuckerbergs Antwort darauf lautete:

Echte Identitäten und das Verbinden mit seinen Freunden

Und genau diese Frage ist auch essenziell für jedes Startup. Mit den vielen (Online-) Projekten, die zur Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen, hat man in fast jedem Themengebiet Konkurrenten. Hier gilt es, seinen USP (unique selling proposition = das Alleinstellungsmerkmal) ganz klar zu formulieren und auf Herz und Nieren zu prüfen. Ein häufiger Fehler von Startups ist die Überbewertung Ihres USP’s.

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Man muss als Startup also das kennen, was die Zielgruppe an der eigenen Idee wirklich schätzt und genau diese Dinge im Blick behalten. Die Café-Kette Starbucks hat ihren USP eine Zeit lang aus dem Blick verloren und so ihr komplettes Geschäftsmodell sabotiert, um am Ende doch noch die Kurve zu kriegen (mehr dazu in diesem Artikel „Der USP oder Warum Starbuck den Konkurrenzkampf überlebt hat„).

Der Unterschied zwischen Startups und Großkonzernen

Vielen Startup-Gründern mag schon einmal der Gedanke gekommen sein, warum gerade sie mit Ihrer Idee und ihren begrenzten Ressourcen es schaffen sollen groß rauszukommen. Große Unternehmen wie Apple, Microsoft, Google oder Amazon haben schließlich viel mehr Geld, Mitarbeiter und könnten die selbe Idee in viel kürzerer Zeit umsetzen.

Doch da gibt es, lauf Zuckerberg, einen entscheidenden Unterschied.

In einem Startups steckt mehr Herzblut

Dieser kleine Unterschied kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Außerdem sind kleine Startups extrem flexibel, um auf sich verändernde Situationen zu reagieren. Man sollte sich also nicht von diesen Konzernen entmutigen lassen und all seine Kreativität, Kraft und Energie in das investieren, was einem wichtig ist.

Woraus ein wirklich gutes Team besteht

Ein ebenso wichtiger Faktor eines erfolgreichen Startups ist das Team. Auf die Frage, wie man am besten ein Team in seinem Unternehmen zusammenstellt bzw. leitet, hatte der Facebook-Gründer eine sehr interessante Antwort.

Laut Zuckerberg ist es nicht entscheidend, ob man die besten Leute aus den jeweiligen Fachgebieten auf seiner Seite hat. Viel wichtiger ist, dass man gerne mit diesen Leuten zusammenarbeitet. Ein Team ist dann ein gutes Team, wenn man sich sicher sein kann, dass es gemeinsam bessere Entscheidungen trifft als es einzelne Mitglieder tun würde. Außerdem sollte man von seinen Team-Mitgliedern lernen und mit ihnen wachsen können.

Mark Zuckerberg – Startup School 2013

Wer neugierig geworden ist und Lust hat, kann sich nochmal das komplette Interview mit Mark Zuckerberg auf YouTube ansehen. Neben einigen weiteren Tipps für Startup Gründer, erfährt man hier auch noch einige interessante Details über die Anfänge des sozialen Netzwerks:

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